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laut Strukturatlas in den sozial belasteten Regionen Berlins. Aufgrund der
überdurchschnittlich hohen gesundheitlichen, psychischen, sozialen und materiellen
Schwierigkeiten von betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Familien,
wollte man den Zugang und die Nutzung präventiver sowie gesundheitlicher
Versorgung ermöglichen, um somit eine soziale Chancengleichheit zu erreichen.
Dies ist seit Gründung beider Einrichtungen einer unserer Grundgedanken.
Um
der Gesamtproblematik der Kinder, Jugendlichen und deren Familien gerechter
zu werden, waren und sind uns folgende Ansatzpunkte und Grundhaltungen
wichtig:
Interdisziplinärer Ansatz
Durch die Entwicklung
neuer Arbeits- und Organisationsstrukturen erreichten wir ein gleichberechtigtes
Zusammenarbeiten unserer verschiedenen TherapeutInnengruppen, um so die
Wechselwirkungen von körperlicher und psychischer Erkrankung, von Behinderung
und drohender Behinderung zu erfassen. Somit findet bei uns keine voneinander
isolierte fachspezifische, sondern eine interdisziplinäre Betrachtung
des Kindes statt.
Familiäre und systemische Betrachtungsweise
Aufgrund unserer
familiären und systemischen Betrachtungsweise erfassen wir das Kind mit
seiner Problematik , seinen Entwicklungsmöglichkeiten sowie seinen Ressourcen
in seinem familiären und sozialem Umfeld, um es anschließend ggf. entsprechend
zu behandeln.
Kulturelle Hintergründe
Bei unserem Klientel
haben mehr als 50 % der Kinder, Jugendlichen sowie deren Familien einen
anderen kulturellen Ursprung ihrer Identität in anderen Ländern und Kulturen.
Diesem Umstand berücksichtigen wir unserer Diagnostik und den Therapien
unter Einsatz z. B. einer türkisch sprechenden Arzthelferin, entsprechenden
DoltmetscherIn.
Integrative Arbeit und Prävention
Da uns die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen sowie präventive
Maßnahmen wichtig sind, arbeiten wir eng mit Kitas, Horts, Schulen und
Freizeiteinrichtungen
zusammen.
Mitarbeit in gesundheitspolitischen und fachspezifischen Gremien
Von Anfang an waren
und sind wir in unterschiedlichen bezirklichen und überbezirklichen Gremien
sowie fachspezifischen Zusammenschlüssen und Verbänden aktiv, um entsprechend
unseren Grundsätzen Einfluss auf gesundheitspolitische Entwicklungen und
Vorstellungen zu nehmen.
Die beiden Ursprungsvereine
TheA und TVK schlossen sich zum 1. Januar 2001 im Zentrum für Kindesentwicklung
e. V. zusammen. Dies geschah vor dem Hintergrund der langjährigen Kooperation
und der gesamtpolitischen Veränderung. Die beiden Abkürzungen TheA und
TVK werden als Standortbezeichnungen beibehalten. Sie sind als Markenzeichen
über die jahrzehnte lange Zusammenarbeit mit niedergelassenen ÄrtzInnen
und Einrichtungen bekannt.
Durch diesen Zusammenschluss
gab es einen Wechsel von der Senatsverwaltung für Gesundheit zu der Senatsverwaltung
für Jugend, in der auch alle anderen KJA/SPZs zusammen geschlossen sind.
Somit erfolgt eine Erweiterung unserer Tätigkeit auf die mobile Versorgung
von Integrationskindern in Kitas und Horts freier Träger.
Unsere Qualitätsanforderungen
und unser Qualitätsmanagement orientiert sich an den Kriterien der Deutschen
Gesellschaft für Sozialpädiatrie als auch an den derzeit in Arbeit befindlichen
Leistungsvereinbarungen zwischen dem Senat und den freien Trägern der
KJA/SPZs. An den entsprechenden Diskussionen und den verschiedenen Gremien
sind wir diesbezüglich aktiv beteiligt.
Neben unserer kontinuierlichen
fachlichen Weiterentwicklung, der Erweiterung des diagnostischen sowie
therapeutischen Angebots (z. B: Anschaffung eines EEG-Gerätes) besteht
eine enge Verknüpfung mit anderen Spezialeinrichtungen.
Das Zentrum für Kindesentwicklung
e. V. ist Mitglied im deutschen paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
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